Spanien: eine Verzweiflungstat, die nicht die einzige bleiben wird

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Im Frühjahr 2011 fällt für 660 000 Arbeitslose die Stütze von monatlich 426 Euro weg, die ihnen der Staat bisher zahlte. Das ist ohnehin ein Betrag, von dem niemand leben kann. Aber danach haben diese Menschen gar nichts mehr. - Massenelend.

 

Die Lage spitzt sich zu. Wo die Menschen nicht die Konsequenz politischer Radikalisierung ziehen und ernsthaft anfangen, sich gegen eine Gesellchaftsordnung zu wenden, die ihnen ein normales Leben verunmöglicht, führt das zu Selbstaggression und Verzweiflungstaten.

 

Ingo Niebel berichtet in der jungen welt von einem Bauarbeiter, der um sein Haus gebracht werden sollte und in seiner Wut vier Menschen erschossen hat. Jetzt sind nicht nur seine Opfer tot, sondern auch sein Leben ist entgültig ruiniert. Er wird den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen.

 

Hier ist der jw-Artikel: http://www.meinpolitikblog.de/2010/12/20/mrderische-wirtschaftskrise/

(via opablog http://opablog.twoday.net/ - Danke.)

 

Die CCOO -  comisiones obreras, der grösste spanische Gewerkschaftsbund - haben inzwischen einen weiteren Generalstreik angekündigt. Das Exekutivkomitee der KP hat auf seiner Sitzung vom 19. Dezember beschlossen, dass die Kommunisten den Streik mit aller Kraft mit vorbereiten werden. Kollektive Gegenwehr ist die einzige vernünftige Perspektive.

 

 

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