Syrien: Nicht Aufstand, sondern verdeckter Angriffskrieg
Was in Syrien geschieht als Bürgerkrieg zu bezeichnen, ist meines Erachtens falsch. Es passiert all das, was in einem Bürgerkrieg passiert. Aber es ist die Imitation eines Bürgerkriegs. Dem Wesen der Sache nach handelt es sich um eine ausländische Intervention. Dass dafür auch syrische Bürger rekrutiert werden, tut nichts zur Sache. Der Punkt ist, dass die FSA und die übrigen Killerbanden, ebenso wie die Politikaster, sie als syrische Exil-Opposition firmieren, nicht aus eigenem Antrieb und schon gar nicht aus eigenen Kräften handeln, sondern von den imperialstischen Staaten, namentlich den USA, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland, bezahlt, gesteuert, organisiert und mit Waffen versorgt werden. Ohne diese Einmischung gäbe es keine bewaffneten Kämpfe.
Die westliche Propaganda, die nahelegt, es handele sich um einen Aufstand des syrischen Volkes oder relavanter Teile davon, ist eine Lüge. Die wirkliche Opposition in Syrien, für die es viele gute Gründe gibt, spielt bei den Schlächtereien gar keine Rolle, es sei denn als Opfer - so, wie die Bevölkerung insgesamt dabei keine Rolle spielt, sondern Opfer ist.
Eine der wenigen westlichen Stimmen, die versuchen, die wirklichen Verhältnisse in Syrien wahrheitsgetreu und "nach bestem Wissen und Gewissen" darzustellen, ist die deutsche freie Journalistin Karin Leukefeld, die zur Zeit in Damaskus lebt. Hier ein Interview mit ihr bei weltnetz-tv:
Syrien: Krieg auf dem Rücken des Volkes