Ungarn: Aus dem Alltag eines Satellitenstaats

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner



Noch in Erinnerung, wie die armen Osteuropaeer von der Sowjetunion geknechtet worden sind ? Wie die alles machen mussten, was der Kreml befahl ? Null Selbstbestimmung der Regierungen und die Bevoelkerung hatte erst recht nichts zu sagen ? Dann endlich die Freiheit ! Alle duerfen waehlen ! So richtig, zwischen verschiedenen Parteien, die fuer den Kapitalismus sind. Endlich nicht mehr bloss Parteien, die fuer den Sozialismus sind.

Freilich, kein Vorteil ohne Nachteil. Grenzenlos ist die Freiheit bekanntlich nur ueber den Wolken. Zum Beispiel kommt es vor, dass die Bevoelkerung irgendeiner ungarischen Stadt ihr eigenes Wasser irgendeinem franzoesischen Konzern abkaufen muss, oder einem deutschen. Und dass die ungarische Regierung bei den maechtigeren EU-Staaten Maennchen machen muss, wenn sich irgendein ungarischer Buergermeister erdreistet , eine solche Freiheitsmission aufzukuendigen.

Von kleinen Beispielen der endlich genossenen Selbstbestimmung und Freiheit berichtet German Foreign Policy:
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57678

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