Venezuela: Neues Gesetz zur Landreform

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

 

Die Latifundistas sind nicht nur eine der Saeulen der politischen Reaktion, sondern auch ein Hindernis fuer die wirtschaftliche Entwicklung der Landes. Was sie produzieren (lassen), hat nicht die Versorgung der Bevoelkerung zum Ziel, sondern den groesstmoeglichen Profit - und das eine faellt mit dem anderen allenfalls zufaellig zusammen. Das Ergebnis der latifundistischen Misswirtschaft ist jedenfalls, dass Venezuela einen Grossteil der Lebensmittel importieren muss, obwohl es genuegend landwirtschaftliche Flaeche fuer eine vollstaendige Eigenversorgung gibt.

 

Die Bolivarische Regierung versucht, die kleinen Bauern und die genossenschaftlich betriebene Landwirtschaft zu staerken. Seit 2001 ist ein Landreform-Gesetz in Kraft, das dieser Politik eine Rechtsgrundlage gibt. Jetzt wurde ein Zusatzgesetz verabschiedet, das die weitere Zurueckdraengung der Grossgrundbesitzer erleichtern soll. Der Leitsatz ist: "Das Land fuer die, die darauf arbeiten." Die alte Oligarchie hat aber immer noch maechtigen Einfluss. Die tatsaechliche Durchsetzung des Gesetzes wird einen harten politischen Kampf der Regierung und der Bauern erfordern.

 

Der hier verlinkte Text vermittelt Naeheres:

 

http://zmag.de/artikel/venezuela-zusatzgesetz-zur-landreform-verabschiedet

 

 

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