Zur Empoerung ueber die feige israelische Soldateska - ein Seitenblick
Heute gibt es eine Welle der Empeorung ueber den feigen Ueberfall des israelischen Militaers auf einen unbewaffneten Hilfskonvoi. Mit Recht. Was fuer eine Schande. Was fuer ein unverzeihliches Verbrechen. Die Verantwortlichen gehoeren international geaechtet. Kein anstaendiger Mensch kann diesen Moerdern noch die Hand geben.
Von dem gerechten Zorn duerfen wir uns aber nicht hinreissen lassen.
Ich moechte an ein Beispiel erinnern, das vorbildlich ist. In der Sowjetunion hat man immer zwischen dem Hitler-Regime und dem deutschen Volk unterschieden, selbst als so viele Millionen sowjetische Buerger von der Nazi-Armee umgebracht wurden und die Faschisten Tausende von Doerfern und Staedten dem Erdboden gleichmachten. Auch damals war es so, dass ein bedeutender Teil des deutschen Volkes hinter den Nazis stand, so wie heute ein bedeutender Teil der israelischen Buerger hinter dem rechtsradikalen zionistischen Verbrecherregime steht.
Aber es bleibt wichtig zu unterscheiden zwischen den Verfuehrern und den Verfuehrten.
Die Deutschen haben damals Schuld auf sich geladen, auch die einzelnen Buerger, auch die, die "nur" abseits standen, so wie die israelischen Buerger heute Schuld auf sich laden, wenn sie ihrer Regierung nicht in den Arm fallen. Aber gerade so, wie die deutschen Faschisten damals nicht nur der Feind aller anderen Voelker waren, sondern auch des deutschen, selbst wenn die meisten deutschen Buerger das nicht rechtzeitig begriffen, sind die Liebermans und Konsorten heute der Feind auch der israelischen Buerger, auch wenn die meisten das noch nicht begreifen. Es sind die israelischen Faschisten, die die Existenz Israels fuer ihre perfide Ideologie aufs Spiel setzen, und es werden die israelischen Buerger sein, die das werden ausbaden muessen, so, wie die Deutschen die Folgen des Nazi-Wahnsinns ausbaden mussten.
- Zur Solidaritaet mit dm geschundenen palaestinensischen Volk gehoert auch die Solidaritaet mit der tapferen Friedensbewegung und den demokratischen Kraeften in Israel.
Und die wirksamste Solidaritaet ist fuer uns hier in Deutschland, wenn wir die deutsche Regierung dazu zwingen, ihre unter der Kappe der "Unterstuetzung fuer Israel" betriebene Kriegstreiberpolitik im Nahen Osten aufzugeben. Der Feind steht im eigenen Land, und es ist hier, wo wir leben und arbeiten, der Ort, an dem wir realen Einfluss gewinnen muessen.