35. Jahrestag eines CIA-Terrorakts
Jeder Konsument der Mainstream-Medien weiss: Irgendwann mal vor ein paar Jahrzehnten hat der "berüchtigte blutrünstige Machthaber" Gaddafi ein Passagierflugzeug zum Absturz bringen lassen. Die libysche Regierung hat für diesen Anschlag bezahlt, obwohl bis heute nicht wirklich klar ist, dass sie für ihn verantwortlich war. Der Täter oder Organisator des Anschlags wurde abgeurteilt und hat eine Gefängnisstrafe verbüsst, die praktisch im Wortsinn lebenslang war. Er wurde erst wenige Wochen vor seinem Tod wieder auf freien Fuss gesetzt.
Ein ganz ähnliches Verbrechen beging vor 35 Jahren die CIA. DIe Täter sind bekannt. Sie leben und halten sich in den USA auf. Weder sie noch ein CIA-Verantwortlicher noch gar ein US-Präsident - "ein berüchtigter blutrünstiger Machthaber" - sind jemals dafür zur Verantwortung gezogen worden, noch haben die USA Entschädigung an die Hinterbliebenen der Opfer gezahlt, noch ist das im Kopf jedes beliebigen Konsumenten der Mainstream-Medien.
Warum das alles NICHT ? - Weil das Gleiche nicht das Selbe ist. Das eine war schlechter Terror. Das andere war guter Terror. Den Toten wird das ziemlich egal sein, ob sie an schlechtem oder guten Terror umgekommen sind.
Aber den Lebenden sollte nicht egal sein, dass die CIA bis heute die Welt mit Terror und die USA jeden beliebigen Staat, der ihnen aus irgendeinem Grund nicht passt, mit Krieg überziehen.
Hier das kleine Beispiel von vor 35 Jahren für eine unendliche Reihe imperialistischer Verbrechen. Das Beispiel ist Vergangenheit. Dass es nicht gesühnt ist und dass Verbrechen dieser Art bis heute von der CIA begangen werden und quasi imperialistischer Alltag sind, ist - Gegenwart.
| Vor 35 Jahren: Bombenanschlag auf Flug Cubana CU-455 | | Drucken | |
| Donnerstag, den 06. Oktober 2011 |
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Trauernde Angehörige 1976
Am 6. Oktober 1976, vor 35 Jahren, kam es zum ersten Terroranschlag auf ein Passagierflugzeug. Zwei Zeitbomben zerrissen ein cubanisches Flugzeug in der Luft, es stürzte bei Barbados ins Meer und alle 73 Insassen wurden getötet. Unter den Todesopfern befand sich die cubanische Jugendfechtmannschaft, die erst wenige Stunden zuvor die zentralamerikanische Meisterschaft in Caracas gewonnen hatte.
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