9/11 1973: Putsch in Chile
Victor Jara - Plegaria a un labrador
„Man brachte ihn in das Nationalstadion. Mit ihm war sein ständiger Begleiter – die Gitarre. Und er begann zu singen. Die Verhafteten nahmen die Melodie auf, obwohl die Wächter drohten, das Feuer zu eröffnen. Dann hackten Soldaten auf Befehl eines Offiziers Victor die Hände ab. Er konnte sich nicht mehr begleiten, aber setzte mit schwächer werdender Stimme das Lied fort. Mit dem Kolben zerschmetterten sie seinen Kopf, und dann hingen sie Victor zur Abschreckung der Verhafteten vor der Tribüne auf.“
(Aus einem Bericht des Prawda-Korrespondenten Wladimir Tschernyschew)
Nachbemerkung:
Zu Beginn der 70er Jahre gab es (nicht nur) in der DDR eine Welle der Solidarität mit dem chilenischen Volk. Aus dieser Zeit ist noch diese kleine Schallplatte von Victor Jara. Wir sangen die spanischen Lieder, hörte Quilapayun und waren erschüttert vom faschistischen Putsch in Chile. Der Sänger Victor Jara wurde ermordet, ebenso fiel der mutige Präsident Salvador Allende der Bombardierung des Präsidentenplastes zum Opfer.
Es war der 11.September 1973 ...
Quelle: http://sascha313.blog.de/2011/09/06/victor-jara-plegaria-a-un-labrador-11794280/