Aus dem Alltag zionistischer Friedenspolitik
OCHA: Israelische Siedlergewalt eskaliert weiter
Zionistische Siedler haben in den letzten 24 Stunden ihre Angriffe gegen die Palästinenser und deren Eigentum wesentlich verstärkt. Das Ergebnis waren 4 Verletzte und rund 990 zerstörte Olivenbäume. So im Wochenbericht des Büros der Vereinten Nationen für Koordination der Menschrechtsfragen in den besetzten palästinensischen Territorien - OCHA.
Weiter heißt es im Bericht, dass diese Eskalation (beginnend etwa Anfang September) mit dem palästinensischen UN-Antrag zusammenhängt.
Siedler aus Esh Kodesh, ein zionistischer illegaler Außenposten, stießen mit Bewohnern des Dorfes Qusra im Norden der Westbank zusammen. Während dieser Auseinandersetzung wurde ein Palästinenser durch einen Schuß aus einem Militärgewehr schwer verletzt. Ebenfalls griffen in diesem Gebiet Siedler aus Itmar 3 Palästinenser tätlich an, die in der Nähe der Zusammenrottung der zionistischen Bande vorbeifuhren. Dabei wurden die 3 verletzt.
Im Berichtszeitraum dokumentierte OCHA dass 8 Siedlerangriffe zu massivsten Zerstörungen an palästinensischem Eigentum führten. Siedler fällten, rissen Bäume aus und verbrannten das Holz. So in den Orten Qalqiliyah, Salfit und im Kreis Ramallah. Jedesmal waren es Plantagen in der Nähe von Siedlungen. ?Freies Schussfeld schaffen? nennen es die Kolonisten.
Seit Anfang dieses Jahres wurden mehr als 6600 Frucht tragende Bäume der Palästinenser durch zionistische Wandalen vernichtet.
Die Zerstörung von landwirtschaftlichen Strukturen ist nur ein Teil der gezielten Verwüstungen, die durch die in den Zonen C zuständigen israelischen Verwaltungen angeordnet werden. 5 Strukturen, einschließlich Wohnhäuser, Straßenabschnitte nur für Palästinenser und 2 Viehställe wurden in Al-Aqaba zerstört. Angeblich wurden alle Gebäude ohne israelische Baugenehmigung errichtet! Im Ergebnis dieser Zerstörungsbefehle wurden 23 Menschen, darunter 11 Kinder, verjagt und müssen zur Stunde in Viehställen leben. Etwa 300 Einwohner des Bezirkes Tuba sind anderweitig betroffen.
Diese israelischen Abriss- und Ausweisungsverfügungen gegen die genannten 5 Strukturen betreffen auch eine Beduinengemeinschaft in `Anata bei Jerusalem. Davon sind 4 Familien und ein Kindergarten mit 45 Kindern betroffen. Weitere Räumungsbefehle betreffen 5 Familien in Al Buweib bei Hebron und 2 Familien mit ihren Viehställen in Al-Fasiyah im Regierungsbezirk Tuba.
Viele Gemeinden in den Zonen C der Westbank stehen ab sofort unter der Drohung der Vertreibung und des Landraubes durch Israel, so OCHA.
Neue Einschränkungen für Fischereibetriebe bedeuten, dass in von der Besatzungsmacht genehmigten Fischfangebieten, nur noch innerhalb von einer nautischen Meile (1800m), vom Strand aus gemessen, gefischt werden darf ? vorher waren 3sm zugelassen. Die gleiche Entfernung gilt auch von den Gefängniszäunen des Gazastreifens zu Israel. Damit sind die Ernährung und das Einkommen Tausender Menschen vernichtet.
Immer öfter und länger andauern, wird der Strom in den Gazastreifen 6 ? 8 Stunden pro Tag abgeschaltet. Dadurch sind die Krankenhäuser, die Wasserversorgung und das Abwassermanagement unmittelbar betroffen, do OCHA
Im Berichtszeitraum verließen 4528 Menschen über Rafah den Gazastreifen in Richtung Ägypten. 2286 kehrten zurück. Das ist eine Zunahme zu den vorhergehenden Wochen und eine relative Zunahme zu den Registrierungen vor der Totalsperrung des Gazastreifens, wo 650 Personen täglich bei Rafah die Grenze passierten, hieß es im Bericht der OCHA
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Mehr zu den zutiefst humanen Umgangsformen der Zionisten mit den Palästinensern finden Sie hier:
http://www.freunde-palaestinas.de/
via http://kucaf.de/2011/09/25/was-ist-los-in-palastina/