USA - China: Menschenrechts-Dialog

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

Wie ueberall auf der Welt, sind die USA auch um die Menschenrechte in China sehr besorgt. Allerdings kann man nach China keine humanitaeren Friedensmissionare schicken und nicht einmal mit Bombardierung drohen. Dabei ist doch allgemein bekannt, dass diese Chinesen in beliebigen Laendern Leute kidnappen und in ihren beruechtigten Geheimgefaengissen verschwinden lassen, in anderen Staaten Putsche und bunte Revolutionen veranstalten, Todesschwadronen organisieren, etcpp. Die Todeszellen, in denen Verurteilte Jahre und Jahrzehnte jeden Tag darauf warten, dass fuer den naechsten Tag die ultimative Giftspritze angesagt ist, sind ja geradezu sprichwoertlich... Nun, flexibel, wie wahre Menschenrechtsfreunde nun einmal sind, muss man, wenn nichts anderes geht, ueber Menschenrechte halt notfalls erst einmal bloss reden - so lange nichts anderes geht. Man hat also einen "Menschenrechts-Dialog" mit China installiert.  Die chinesische Regierung spielt das Spiel diplomatisch-freundlich, aber selbstbewusst mit. Man redet mit einem Dialog-Partner, der im Glashaus sitzt und trotzdem gern Steine wirft, aber sich im chinesischen Fall nicht recht traut.

 

In der Xinhua von heute wird der naechste Dialog-Termin angekuendigt:

 

http://news.xinhuanet.com/english2010/china/2010-04/23/c_13263485.htm

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