Auch in den USA dringt der Rechtsextremismus in den Mainstream ein

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Wie in Westeuropa auch, dringt in den USA rechtsextremistische Ideologie in den Mainstream vor. Ehemals randständige Radikalimsmen werden "hoffähig" (gemacht) und beeinflussen Massen von Menschen. Die Wirtschaftskrise erzeugt Not und Angst. Daran knüpfen Rassisten und "Wertkonservative" an. Zurück in eine idealisierte Vergangenheit, die es so nie gab, soll der Weg in die Zukunft sein. Es ist wirklich frappierend, wie ähnlich die Entwicklung heute derjenigen der 1930er Jahre ist. Heute wird oft vergessen oder einfach nicht gewusst, wie stark rechtsradikale und faschistische Kräfte damals auch in den USA waren. In Europa haben sich damals diese Kräfte zunächst "nur" in Italien, Spanien und Deutschland in "Reinform" durchgesetzt und den Übergang von der büergerlichen Demokratie zur offenen Diktatur erzwingen können. In anderen Ländern gelang ihnen das nicht oder nicht vollständig. Auch in den USA hat nicht so viel gefehlt, dass sich ein Hitler-Bewunderer wie Lindhberg durchsetzt, und nicht - wie es letzten Endes geschehen ist - ein Roosevelt. 

 

Die aktuelle Entwicklung in den USA analysiert Sam Webb in einem Artikel in People´s World. Sam Webb ist der Vorsitzende der Kommunistischen Partei der USA, People´s World ist die Parteizeitung.

 

Hier der Text:

 

http://peoplesworld.org/from-margins-to-mainstream-the-rise-of-rush-sarah-and-gang/

 

 

 

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Veröffentlicht in USA

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