Die Volksvertreter in den USA

Veröffentlicht auf von Sepp Aigner

 

Ebenso wie in Deutschland und allen bürgerlichen Demokratien, widerspiegelt die soziale Zusammensetzung der Parlamentarier nicht im entferntesten die soziale Schichtung der Bevölkerung. In der überwiegenden Mehrheit gehören die Volksvertreter privilegierten Schichten an. Und so sieht ihre Politik auch aus. Sie betrachten in aller Regel das "Volk", das sie vertreten sollen, von oben herab und behandeln es entsprechend, und sie achten darauf, dass die Previlegierten ihre Vorrangstellung, ihre Macht und ihren Reichtum behalten und ihn mehren können.

 

In einem Artikel von heute berichtet die FAZ über die Vermögensverhältnisse im USamerikanischen Repräsentantenhaus und Senat - "Der Washingtoner Club der Millionäre". Danach besitzen die Hälfte der Volksvertreter Vermögen von über einer Million Dollar, manche mehrere hundert Millionen. Hinzuzufügen ist, dass kein Millionär und trotzdem Abgeordneter zu sein keineswegs bedeutet, dass von diesen Repräsentanten dann die Interessen der "einfachen Leute" eher verfolgt werden. Eher im Gegenteil: Wer kein Geld hat, seine Kandidaturen zu finanzieren, braucht um so dringender vermögende "Freunde", die ihn sponsern, und die tun das nicht für umsonst.

 

Hier der FAZ-Artikel:

 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/vereinigte-staaten-der-washingtoner-club-der-millionaere-11586964.html

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Veröffentlicht in USA

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G
<br /> Wer den Rechtsstaat,die Judikative und ihre Gesetze nicht in Frage stellt, der entmuendigt sich so selber.<br />
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P
Was erwarten wir? Nicht nur für 2012 sondern schon seit Jahrenzehtnten..hunderten. Es ist bekannt, das seit vielen Jahrhunderten stets der Klerus oben saß, der Bauer unten und das Mist stets<br /> herabfällt. So will es die Physik. Die Millionäre, wie auch immer sie zu dem Geld gekommen seien mögen, zurecht oder unrecht, stelle ich mal dahin. Das interessiert mich nicht. Es ist doch vielmehr<br /> wichtig, was deren Intention ist. Wen vertrete ich? Monzanto? Oder die Landwirte, denen das Volk die vielen Kornkammern verdankt. Mir macht es zunehmend Bauchschmerzen, wenn ich an die NDAA 1867<br /> denke, die Umwandlung Gitmos in ein multikulturelles Auffanglager derer, die sich nicht fügen wollen, weil sie nur kritisieren und nicht mitziehen wollen. Occupy Demonstranten werden weggesperrt,<br /> weil sie lautstark das anprangern, was die Finanzwelt mit ihren Casinospielereien verursacht hat, aber der Rest Amerikas will das noch nicht glauben. Noch nicht. Sind es noch zu wenige<br /> Hilfsbedürftige, die leiden müssen, denen nicht mal eine grundlegende Gesundheitsversorgung zuteil wird. Ich glaube, die Millionärssöhne im Staate USA wollen sich lieber zum Golfen treffen, als<br /> sich darüber Gedanken zu machen. Nicht nur in den USA sondern auch in GB, Frankreich und dem Rest Europas stabilisiert sich eine neue neoliberale Front gegen den Bürger, der sich zunehmend als<br /> Sklave sieht und zu Hungerlöhnen schuften soll. Leider lese ich immer mehr Zustimmung des Kurses, der die Armen bestraft, ihnen Dummheit und Faulheit vorwirft, anstatt sich zu fragen, wie ein<br /> Familienvater mit einem Brutto von nicht mal 1000 Euro seine Familie ernähren soll. Unser Export z. B. basiert auch auf Dumpinglöhnen und Leiharbeit, einschüchternden Verträgen und der Angst vor<br /> Altersarmut. Das kommt hier wie auch in den USA scheinbar nicht bei jedem Bürger an. Dann erwartet das Establishment noch, das der Wähler einen neuen Waffengang zustimmen wird, wobei ich immer an<br /> den Vietnam Krieg und seinen Folgen denken muss. Sind nicht genug Väter, Kinder und Söhne gestorben? Ich komme mir vor, als hätte ich den Film mit Robert Redford " 3 day s of the condor " gerade<br /> gesehen. Am Ende erklärt der Geheimdienstfuzzi, das die CIA Planspiele "was-wäre-wenn" durchspielt.....aber nicht nur die. Das war, glaube ich 1975. Jimmy Carter und die Botschaftsgeiseln lassen<br /> grüßen. Die Wahlen im November sehe ich nur als Machtbeweis des Obama an. Entweder wir bekommen einen neuen Terrorangriff ( false flag ) oder der Iran wird angegriffen. Die landesweiten<br /> Finanzprobleme, die ungerechte Lastenverteilung sowie der Arbeitsmarkt werden weiterhin im Hintergrund bleiben. Das kann es nicht sein.
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S
<br /> <br /> "Das kann es nicht sein." - Das wird nicht so bleiben, hoffe ich. Aber die Opposition muss sich organiseren, anders hilft alles Klagen nichts.<br /> <br /> <br /> <br />