Iran: Humanitaere Hilfe fuer die USA
Im Iran hat man ein Herz fuer unterentwickelte Laender. Gestern erging ein Hilfsangebot an die USA. Der Direktor der nationalen Gesellschaft fuer Oelbohrungen sagte, man koenne erfahrene Experten schicken, um beim Kampf gegen die oekologische Katastrophe im Golf von Mexiko zu helfen, meldet die venezolanische Nachrichtenagentur aporrea (http://www.aporrea.org ).
Ob die US-Regierung das Angebot wahrnimmt, ist noch nicht bekannt. Man weiss ja, dass die Machthaber in unterentwickelten Laendern oft recht verstockt sind und sich der selbstlosen Hilfe der Zivilisierten verweigern. Ich fuerchte, das wird in dem Fall auch so sein.
Die Frage ist nun, ob man die arme USamerikanische Bevoelkerung schutzlos ihrer unfaehigen und durch und durch korrupten Regierung preisgeben soll, die mit skrupellosen mafiotischen Geschaeftemachern unter einer Decke steckt. Humanitaere Erwaegungen und die demokratische Pflicht zum Schutz der Menschenrechte der indigenen Bevoelkerung des Mississipi-Deltas legen nahe, eine Friedensmission zu starten. Wenn die Machthaber des Failing State USA nicht in der Lage sind, ihre Bevoelkerung vor der Umweltktastrophe zu schuetzen, sollte man die Entsendung von Blauhelmen in Erwaegung ziehen. Sie sollten aber mit einem robusten Mandat ausgestattet sein, um die unabdingbar notwendige humanitaere Hilfe zuverlaessig sichern zu koennen. Die willigen Staaten sollten sich zu einer Koalition zusammentun. Zu denken ist etwa an nordkroeanische, iranische, venezolanische, brasilianische und suedafrikanische Kontingente.
Die Chinesen und Kubaner werden sich natuerlich, wie immer, heraushalten. Aber vielleicht moechten die Deutschen ihrer gewachsenen Verantwortung in der Welt nachkommen und ihr Afghanistan-Kontingent einer nuetzlichen Verwendung zufuehren ?