USA: It´s Class Struggle, Stupid
Fast fünfzig Millionen Bürger, die sich nicht genug zu essen kaufen können ( http://kritische-massen.over-blog.de/article-hunger-in-new-york-69064773.html ), das scheiternde "grosse Projekt" einer allgemeinen Krankenversicherung, Millionen Menschen, die aus ihren Wohnungen vertrieben werden, weil sie nicht mehr zahlen können, die wüste Hetze gegen Minderheiten ... in den USA gibt es millionenfache Verstösse gegen die elementarsten Menschenrechte. Während das so ist, stellt sich Obama vor die Kameras und predigt mit frommen Augenaufschlag von den Menschenrechten - in Libyen. Während mehr als zehn Prozent der eigenen Bürger in absoluter Armut leben, umkrallt der USamerikanische Militärpanzer den ganzen Globus mit 750 Militärstützpunkten ausserhalb der eigenen Grenzen.
Im Krieg der Reichen gegen die Armen in den USA selbst führen die reaktionärsten Kreise des grossen Geldes gerade eine Offensive gegen die letzten Reste bürgerlicher Demokratie. Das Recht auf den Zusammenschluss in Gewerkschaften und Tarifverträge, die einen gewissen Schutz vor den extremsten Erscheinungen von Ausbeutung und Unternehmerwillkür bieten, wird gerade praktisch ausser Kraft gesetzt. Ausgerechnet im, verglichen mit der "freien Wirtschaft" bislang noch eher sozial geschützten staatlichen Beschäftigungssektor, soll jeder Widerstandwille der Lohnabhängigen gebrochen werden. Ein Vorreiter ist der Gouverneur von Wisconsin, ein übles Subjekt, verlogen wie ein TV-Kirchen-Prediger, aufs engste liiert mit den Geldsäcken, ein Trickser und Täuscher, der sich den Hurenlohn verdienen will, der ihn zu höheren politischen Weihen, d.h. Schandtaten auf gesamtnationaler Ebene, tragen soll.
Worum es geht und wie schicksalentscheidend es ist, ob das durchkommt, steht in diesem Text:
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_11/LP04711_140311.pdf